Bewegung

Warum Bewegung wichtig ist

Bewegungsarmut

Unser heutiges Leben ist geprägt von Bewegungsarmut. Wir sitzen zu viel zu Hause oder im Auto und bewegen uns zu wenig. Wir sind inaktiv, und dadurch werden wir schlapp und krank. Bewegen wir uns hingegen ausreichend, profitieren wir nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Regelmäßige körperliche Aktivität und sportliche Betätigung machen Dich fit und schlank, sorgen für gute Laune, fördern Gesundheit und Belastbarkeit und wirken wie ein Jungbrunnen.

Warum wollen wir uns nicht anstrengen?

Was ist der Grund warum wir gerne auf dem Sofa liegen und keine Lust haben, uns anzustrengen?

Die gute Nachricht vorab: Das ist normal. Unser Körper beruft sich dabei auf ein Jahrmillionen altes Überlebensprogramm. Bewegung bedeutet Energieverlust und Energieverlust könnte dazu führen, zu wenige Reserve zu haben, um zu überleben. Ganz anders als heute. Wir haben genügende Nahrungsmittel überall verfügbar – zu Hause im Kühlschrank oder an jeder Ecke.

Auswirkungen von Bewegungsarmut

Wenn Du den ganzen Tag sitzt, jede Strecke mit Auto fährst und Dich zu Hause aus dem Aufzug aufs Sofa schleppst, wo Du den restlichen Abend verbringst, wird dein Fettstoffwechsel so gut wie ausgeschaltet. Deine Muskelgruppen gehen in Urlaub und die Enzyme, die bei Bewegung in diesen Muskeln das Körperfett spalten würden, werden abgeschaltet. Die leisten nur noch ein Zehntel ihrer ursprünglichen Arbeit… Zusammengefasst wenn du nicht ausreichend körperlich aktiv bist, hat das verschiedene Auswirkungen auf deinen Stoffwechsel, was zu „Zivilisationserkrankungen“ – wie z.B.: Bluthochdruck, Depressionen, Krebs, metabolisches Syndrom, usw. führen kann.

Was passiert, wenn wir uns bewegen?

Durch regelmäßige Bewegung werden die unterschiedlichsten Stoffwechselprozesse in Gang gesetzt.

Deine Zellen warten nur darauf und machen mit, sobald du aktiv wirst, denn sie profitieren in viererlei Hinsicht davon, dass du dich bewegst. Dein Körper benötigt mehr Energie, Sauerstoff, deine Organe und Zellen werden stärker durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Gleichzeitig atmest Du mehr Kohlendioxid aus. Auch Wasserstoff, der beim Energiestoffwechsel entsteht, ist sauer und lässt den pH-Wert deines Blutes sinken. Den beim Stoffwechsel frei werdenden Wasserstoff entsorgt dein Körper über Schweiß und Urin.

Das Training macht gute Laune und führt im Anschluss zu einer angenehmen Entspannung.

Zum einen verändert Bewegung deine Stoffwechsellage, das heißt, du verbrauchst mehr Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette. Aber Bewegung verändert auch die Stoffwechsellage deiner Hormone.

Nach ausdauernder Bewegung fühlen sich die meisten Menschen wohlig erschöpft, ein bisschen stolz und gelassen – kurz: zufrieden. Das hat insbesondere mit dem Glückshormon – Serotin zu tun, der in deinem Gehirn während Bewegung gebildet wird.

Und Bewegung ist die beste Möglichkeit, Stress abzubauen. Die meisten von uns leiden unter Auswirkungen von zu viel Arbeit, zu viel Hektik, Angst und Druck und haben das Gefühl, zu wenig Zeit  und Muße zu haben. Durch diese Faktoren erhöhen sich die Stresshormonen in unserem Blut. Bewegung kann diese Stresshormone auch abbauen.

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